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Experten Tipp 9: Nie mehr unscharfe Fotos!

Pure Bewegungsfreude

 

Wenn Kinde leise sind oder eher still in einer Ecke sitzen liegt meist etwas im Argen stimmts?
Kinder strotzen nur so von Energie.
Sie wollen sich bewegen, sie LIEBEN es sich zu bewegen.
Hüpfen, springen, krabbeln, fahren, rennen, gehen, turnen....ihre Bewegungen sind so vielfältig und sogleich so kraftvoll.
Bei manchen akrobatischen Verrenkungen rutscht einem das Herz schon mal in de Hose und andere sehen soooo witzig aus, dass gleich die Kamera (oder Handy) gezückt wird.


Unscharfe Fotos


Dieser Moment, wenn Du Dir die Fotos ansiehst und feststellst, dass sie unscharf sind.....WÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ   *grummel*
Wahrscheinlich schießt Dir dann der Gedanke durch den Kopf: >> Warum muss er/sie sich nur immer so schnell bewegen!<<

Jetzt bin ich natürlich gespannt, was langsame dynamische Bewegungen wären 😄
Dynamisch wie ein Faultier oder eine Schnecke...🐌

Spaß beiseite 😉

Das "Problem" liegt nicht an oder in der Bewegung, sondern an der aus Unwissenheit falsch genutzten Technik.
Daher möchte ich Dir unbedingt ans Herz legen, Dich mit Deiner Kamera auseinander zusetzten, sie zu verstehen und händeln zu können, um endlich an Deine Wunsch - Fotos zu kommen!
Ja, ich weiß, voll anstrengend und trocken und so.

Doch das geht auch anders! 
Nämlich mit Spaß, Leichtigkeit und gaaaaanz tollen "AHA - Momenten".
[Vielleicht wäre mein sehr praktisch orientierter Workshop ja auch genau das richtige für Dich?
Danach weißt Du genau, wann und in welcher Situation Du Deine Kamera WIE einstellen musst, damit Du Dein Wunschfoto bekommst!]


Hier verrate ich Dir jedoch erstmal die wichtigsten Tipps für knacke, scharfe Fotos!

 

1. Vollautomatik - Modus Adieu

 

 

Ab heute winkst Du der Vollautomatik bitte hinter her 👋😉
In meinen Anfängen war dieser Modus mein Bester Freund, solange bis ich gemerkt habe, dass er meine Kreativität bremst und ich nicht die Ergebnisse bekomme, die ich mir gewünscht habe.
(Dachte in meiner Naivität, dass wenn ich mir eine richtig gute Kamera kaufe, ich auch richtig gute Fotos mache. Tja....das war wohl nichts 😄 )

 

Jedenfalls möchte ich Dir die Blendenautomatik ans Herz legen, falls Du Dich an den manuellen Modus noch nicht heranwagst.
Die Blendenautomatik wird (je nach Kameramodel) mit "S" ; "T" oder "TV" abgekürzt. 
Der große Vorteil liegt hier, dass Du Dich ausschließlich um die Belichtungszeit kümmern brauchst, während sich die Kamera um die anderen Faktoren kümmert.

Achte darauf, eine kurze Belichtungszeit zu wählen (ab 1/250 Sek. und am Besten noch Höher) um knacke scharfe Fotos zu bekommen. Das kommt natürlich auf die starke Bewegung Deines Kindes an. Doch dies dient Dir schon mal als wunderbarer Anfangswert, an dem Du Dich entlang arbeiten kannst.

2. Serienaufnahme


Mache viele Fotos, besonders wenn Du Dir noch unsicher bist. Du kannst Deine Kamera auch einfach auf Serienaufnahme stellen und den Auslöser gedrückt halte. Dabei solltest Du mit dem Fokus immer auf Deinem Kind bleiben und ggf. neu fokussieren, falls es sich nach vorne, hinten oder zur Seite bewegt, da es sonst auch zu unscharfen Fotos kommen kann.
Doch bei Serienaufnahmen wirst Du eine gute Ausbeute an Fotos haben.

 

3. Der Fokus


Der Fokus bestimmt, welche Stelle scharf sein soll.
Du wirst, wie die meisten auch, den Autofokus benutzten, was völlig in Ordnung ist und funktioniert in den meisten Fällen hervorragend. 
Jedoch kann es schon mal, auf Grund der Voreinstellungen, vorkommen, dass die Kamera entscheidet, welches Objekt sie scharf stellen möchte. Für Dich kann das das ziemlich kontraproduktiv sein, weil Du Dein Kind beim hüpfen auf dem Trampolin scharf haben möchtest, die Kamera jedoch den Baum im Hintergrund fokussiert, da Dein Kind gerade aus dem Fokus gesprungen ist. 
Jetzt hast Du aufjedenfall ein schönes Foto vom Baum 😄
[Zum Thema Fokus gehe ich bald in einem anderen Blogartikel näher drauf ein.]

Im Menü Deiner Kamera, kannst Du sogar den Fokus manuell einstellen, d.h. dass Du während des fotografierens den Fokuspunkt verschieben kannst.

Als Quick - Tipp: Wenn der Fokus verrutscht (beispielsweise in den Hintergrund) hat das ein unscharfes Foto zur Folge. Fokussiere daher grundsätzlich das Gesicht, am Besten immer das Auge, das zu Dir gewandt ist.

 

 

4. Halte Deine Kamera "standhaft" fest

 

Nicht nur Dein Kind bewegt sich, sondern Du auch.
Du atmest.
Oder zitterst, weil das Kameragewicht in Deine Arme geht.
Lach nicht, das ist so 😄
Das ist ein Faktor der gerne unterschätzt wird.
Auf Dauer wiegt die Kamera schon einiges...

Versuche daher Deine Kamera so gut und so fest zu halte, wie es Dir möglich ist.
Im stehen heißt das, dass Du sicher und standfest stehst, um Deine Körperspannung zu halten. 
Dabei hast Du eine Hand am Kamerabody beim Auslöser und Deine zweite Hand stützt das Objektiv. 
Dabei kannst Du Dich mit Deinem Ellenbogen noch zusätzlich an Deiner Hüfte abstützen.

Beim Sitzen, solltest Du darauf achten, dass Du sicher und fest auf dem Boden oder auf einem Stuhl etc. sitzt. Hier stelle die Füße auf dem Boden ab, wenn möglich zieh die Knie sogar etwas heran, damit Du Dich mit Deinen Ellenbogen auf ihnen abstützen kannst.

Egal, welche Haltung Du mein Fotografieren einnimmst, eine Hand sollte stetig am Body und die andere am Objektiv sein, um Verwacklungen durch einen festen Griff zu vermeiden.

 

 

Weiteres:

Hier gehts zum Experten Tipp 8: Kinder - Portraits mit Fenster- Licht

Hier gehts zum Experten Tipp 7: für natürliche Kinderfotos mit unscharfem Hintergrund

Außerdem:

Wusstes Du, dass ich ein eBook über natürliche Kinderportraits geschrieben habe?
In diesem eBook bekommst Du ganze 18 Tipps, wie Du natürliche Kinderportraits kreieren kannst.
Hier gehts zum eBook: 18 Tipps für zauberhaft - lebendige Kinderportraits

 

Ach ja:

Kennst Du schon meine Gruppe für Fotografie begeisterte Eltern?
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Über den Autor Jenny von Zauberhaft ~ Lebendig

Mein Name ist Jenny und ich bin die Frau hinter der Kamera.

Der Blog hält regelmäßig Tipps&Tricks sowie fotografische Geschichten aus dem Familienalltag für Dich bereit.

Du profitierst nicht nur von meinem fotografischem Können, sondern auch von meiner 8- jährigen Berufserfahrung als staatlich anerkannte Erzieherin.

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>> Fotos sind wie kleine Liebesbriefe an Deine Kinder, über eine Zeit, an die sie sich selbst kaum erinnern werden können. <<